Kurzbericht der Kommission SGB VIII beim 8. DSGT am 3.11.2022 – »Der Solidaritätsbeitrag von Familien in der Pandemie – Lehre für die Kinder- und Jugendhilfe in Krisenzeiten?«

In Anlehnung an das Generalthema arbeitete die Kommission SGB VIII am 3.11. von 14:00 Uhr bis 18:30 Uhr unter der Überschrift „Der Solidaritätsbeitrag von Familien in der Pandemie – Lehre für die Kinder- und Jugendhilfe in Krisenzeiten?“ Innerhalb der Kommission erfolgte eine Diskussion zu verschiedenen Punkten, die in die weitere Arbeit der Kommission Eingang nehmen sollen.

Sozialschutzkonzept auf blauem Tisch flach legen. Hände, die sich um hölzerne menschliche Figur kümmern.

Grundsatzpapier – Verwirklichung der Kinder- und Jugendhilfe: Eine staatliche und gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe! Forderungen und Empfehlungen des DSGT

Der Deutsche Sozialgerichtstag e.V. (DSGT) legt ein Grundsatzpapier zur Verwirklichung der Kinder- und Jugendhilfe als staatliche und gesamtgesellschaftliche Zukunftsaufgabe vor. Es schließt an das Positionspapier von Januar 2018 an, in dem seinerzeit neun Thesen und Forderungen formuliert worden waren. Das Recht der Kinder- und Jugendhilfe war Gegenstand eines langen Reformprozesses, den der DSGT und die federführende Kommission SGB VIII sehr intensiv begleitet hat. Das Grundsatzpapier geht weit über das erste Positionspapier hinaus. Es bezieht – wie sein Name zum Ausdruck bringt – jenseits aktueller Themen der Reform des Kinder- und Jugendhilferechts grundsätzlich und zukunftsweisend Stellung zu den Anforderungen an eine gute Kinder- und Jugendhilfe. In sieben Kapiteln stellt das Papier diese Anforderungen im Einzelnen dar, nachdem in einer Präambel essentielle Gedanken über die gesellschaftliche Relevanz der Kinder- und Jugendhilfe niedergelegt sind und bevor im Schlusskapitel zentrale Forderungen des DSGT zu der von ihm für notwendig erachteten Weiterentwicklung des SGB VIII vorgetragen werden.